Freitag, 30. Mai 2014

Welcome to Fabulous Las Vegas!

Guten Tag!

Heute sind wir in Las Vegas angekommen! Wart ihr da schonmal? Das erste Zeichen der Zockerstadt erwartete uns bereits am Flughafen: Glücksspielautomaten überall! Das hat uns direkt mal an das Ende von einem Film der Ocean’s Reihe erinnert, wo Brad Pitt  noch am Flughafen den Automaten so manipuliert, dass der arme Hoteltester ganz viel Geld gewinnt. ;-)



Nachdem wir unsere sehr leichten Koffer eingesammelt hatten (der ganze Inhalt war ja im Handgepäck), fuhren wir zu unserem Hotel, dem Luxor. Leider haben wir noch kein Foto von außen gemacht, deshalb hier erstmal eins aus dem Internet:


Wir sind im 28. Stockwerk gelandet (von 30), also ziemlich weit oben in der Pyramide. Um dorthin zu gelangen, mussten wir den schrägen Aufzug 1B nehmen, der nur zum 1., 2. und den 22. – 30. Stockwerken fährt. Oben gab es zum Glück ein Fenster, ins Innere der  Pyramide herein.



Dann betraten wir unser Zimmer. Von der Ausstattung her zwar super, aber nicht mega luxuriös, wie man vom Namen des Hotels und dem Aussehen der Lobby vielleicht vermuten könnte. Wir freuen uns, dass unser Zimmer eine schräge Wand hat, also außen an der Pyramide liegt.


Das Luxor ist mit 4400 Zimmern das sechstgrößte Hotel der Welt. 14 der 20 größten Hotels weltweit sind übrigens, laut Wikipedia, in Las Vegas. Wir haben dieses Hotel gebucht, weil wir in einem typischen berühmten Las Vegas Hotel wohnen wollten, was auch ein fettes Casino hat und Shows zeigt, damit wir mal nach einer Show direkt hoch in unser Zimmer fahren können und schlafen. Wie überraschenderweise viele andere Las Vegas Hotels hat das Luxor während der Woche sehr günstige Zimmerpreise. Leider inkludieren diese keine Verpflegung, die hier in der Stadt recht teuer werden kann. Es gibt sehr viele Spezialitätenrestaurants, die wir uns nicht leisten können. Zusätzlich gibt es aber auch einen Food Court, in dem McDonald’s und weitere Fast Food Freunde anzutreffen sind, sowie drei Starbucks und kleine Snacks wie z.B. Frozen Yoghurt oder Pretzels. Wir werden also nicht verhungern.


Diese Show wird in unserem Hotel aufgeführt.
Fast jedes fette Hotel hier hat irgendeine berühmte Show.




An den Fotos in diesem und den nächsten Einträgen werdet ihr erkennen, dass wir leider keine professionellen Fotografen sind. Wir haben das nicht drauf innen mit wenig Licht schöne Fotos zu machen. Verzeiht uns bitte dieses Fauxpas.

Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, gingen wir dann auf die erste Enteckungsreise. Im Kasino unseres Hotels gibt es über 2000 Glücksspielautomaten und 87 Table Games. Einen davon mussten wir mal testen.


Dann war es auch schon 22:00 Uhr und die umgekehrte Happy Hour ging los. Für $5 bekamen wir in einer der Bars hier leckere Nachos, die normalerweise $16 (!) gekostet hätten. Wasser ist hier in den USA überall umsonst. Michael hat es sehr genossen, dabei Sport auf dem riesigen Bildschirm zu gucken. Die Nachos waren vorzüglich. Könnt ihr in Deutschland auch mal ausprobieren: Chips oder Nachos auf einen Teller tun, Hackfleisch, Käse, Tomaten, Jalapeños (was ihr wollt) drüber tun und im Ofen für ein paar Minuten überbacken. Die Amis haben einfach ein Talent dafür leckere (und fettige) Sachen noch leckerer (und fettiger) zu machen. Aber wenn ihr gerade nicht für eure Hochzeit in Form bleiben müsst, gönnt es euch ruhig mal.


Hier gab es jetzt kein Hackfleisch drauf. Vielleicht die abgespeckte Happy Hour Version 

Erst nach dieser Stärkung konnten wir uns aufraffen weitere Fotos vom Hotel zu machen. Diese Stufen, die man innen sieht, sind alles Hotelflure, die zu den Zimmern führen. Leider bekommt man bei so einem riesigen Hotel gar nicht alles auf ein Foto aber hoffentlich könnt ihr euch trotzdem vorstellen, wie das aussieht. Die Rezeption ist einfach nur riesig.


Es gibt in unserem Hotel auch Ausstellungen, wie z.B. die Bodies (Körperwelten) oder eine über die Titanic. 



Die Rezeption 



Von unserem Hotel aus ging es durch ein Shopping Center hindurch direkt ins nächste Hotel. Man musste gar nicht raus gehen. Wenn man hier in Las Vegas nicht raus geht, weiß man gar nicht, ob es Tag oder Nacht ist. Essen und Casino gibt es einfach mal 24/7. Auf einmal waren wir also im nächsten riesigen Gebäude, was THE Hotel heißt. Hier ist die Rezeption sehr klein, aber diesen Gang fanden wir cool:


Ohne es zu merken wanderten wir von da direkt weiter ins nächste Hotel: Das Mandalay Bay. Auch hier gab es ein riesiges Casino und beeindruckende öffentliche Räume des Hotels. Hier machten wir uns mal auf die Suche der Poolanlage, die sehr berühmt ist, weil sie einen künstlichen Strand mit Wellenanlage und ein Casino im Wasser beherbergt. Leider war der Pool nachts geschlossen, sodass wir nicht viel sehen konnten. Allerdings war es immer noch so richtig warm! Einfach heiß! Deshalb war auch keine Menschenseele draußen unterwegs, nur ein paar Securityleute auf Fahrrädern.

Casino im Mandalay Bay 

In einem Café hat eine Liveband gespielt 





 Draußen bei der Poolanlage



 Der helle Strahl kommt von unserem Hotel!
Das Luxor schießt mit 39 Xenon Lampen den stärksten Lichtstrahl der Welt in die Luft. 
(Lichtstärke = 42,3 Milliarden Candela = sichtbar aus dem All) 

Als wir schließlich müde waren, gingen wir einfach wieder durch das Casino, das Shoppingcenter, das andere Casino und fuhren mit dem Aufzug zu unserem Zimmer. Ein sehr gelungener erster Vierteltag in Las Vegas. Jetzt werden wir uns in die riesigen, gemütlichen Betten werfen und in das Reich der Träume verschwinden.

Zum Abschied noch zwei Selfies, die uns per Email geschickt wurden. Lustig, dass es jetzt schon Maschinen zum Selfies machen gibt. Die kann man dann auch direkt zu Facebook hochladen. Dazu fällt uns der berühmte Spruch ein:
"What happens in Vegas....stays on Facebook".



Mittwoch, 28. Mai 2014

Schießen, trauriger Abschied


Hallo Al Pacino und alle anderen,
gestern war unser letzter ganzer Tag bei meiner Gastfamilie. Dieser begann für mich mit einer sanften Zurechtweisung von meiner Frau, dass ich aufstehen solle, damit wir endlich joggen gehen können. Dies war aber auch extrem nötig, denn wir haben jetzt schon jeweils 4 Pfund zugenommen seitdem wir bei meiner Gastfamilie angekommen sind (trotz Joggens). Nach dem Joggen sind wir in die Kirche gegangen. Mein Gastopa ist der Pastor, ein echt cooler Typ.


Danach wurde es Zeit für unser zweites Frühstück: Mark warf ein paar Hamburger auf den Grill. Mmh, köstlich! Amerika – das Land der unbegrenzten Hamburger. Ausnahmsweise gibt es an dieser Stelle kein Foto vom Essen.

Später sind wir dann Schießen gegangen. Mark hatte ein paar Schusswaffen, die wir ausprobieren wollten.

Amerika – das Land der unbegrenzten Waffen

Er besitzt noch drei weitere hier nicht aufgeführte Gewehre. Ich würde also nicht empfehlen bei ihm einzubrechen. Wir fuhren einfach ein paar Meilen in Richtung Wald und erreichten den natürlichen Schießstand.


Sara war froh ihre erste Schießerfahrungen zu machen.

Hier demonstriert sie eine 357 Magnum

Sie hat auch getroffen. Seht ihr das Loch in dem Container? Achtet bitte auch darauf, dass der Container ansonsten unbeschädigt ist...

Mein Klopapier-Lärmschutz löste mächtig Spott und Gelächter bei der Gesellschaft aus.  

Dann musste ich den Girls erstmal zeigen wie man richtig schießt: so wie ich es im Ghetto gelernt hab: Gangstastyle.

Nur meine linke Hand war etwas fehl am Platz, sodass es zum Gayngstastyle wurde.

Schließlich wurde es Zeit für die 12 Gauge Shotgun.


Im Gegensatz zur Magnum verursacht die Shotgun nicht einfach ein einziges Loch, sondern streut eher, sodass das Opfer(tier) hunderte Munitionssplitter im Körper hat.




Das erste Mal habe ich hier vor sieben Jahren direkt nach meiner Ankunft gefeuert.

(2006)

(2014)

Danach zeigte uns meine Gastschwester wie man mit einer 22 Rifle schießt. So hat sie auch vor kurzem einen Bären erlegt. 



Amerika – das Land in dem 12 Jährige 9 Jährigen das Schießen beibringen.

Munition: Rifle – Shotgun – Magnum

Es gibt aber noch ganz andere Kaliber:


Abends gab es dann meine Allerlieblingshauptspeise: Mark & Shannons Chicken Enchiladas. Zum Nachtisch aß ich Tiramisu (mein Lieblingsnachtisch), die Sara und ich gemacht hatten. Was will man mehr?


Danach machten wir bei den Nachbarn wieder ein Lagerfeuer und aßen s’mores mit deutscher Schokolade und tranken Wein, den wir damals bei Suzs Arbeit erworben hatten. Ein schöner letzter Tag ging zu Ende.

Heute morgen mussten wir uns dann von allen verabschieden, angefangen mit dem Haus.

Mein Zimmer (2006/2007)

Dank unserem Housekeeping Jobs in Australien in der Zwischenzeit sieht das Bett 7 Jahre später besser aus.

Unser Zimmer (2014)

Küche und Esszimmer (2006/2007)

Küche und Esszimmer (2014)

Es wurde schließlich Zeit für unsere letzten Familienfotos:






Die beiden hässlichen Katzen während meines Austauschjahres wurden durch eine fette, haarige Katze und einen freundlichen riesigen, lahmen, haarigen Hund ausgetauscht. Sein Name ist „Watt“; er wird aber auch „T-Rex“, „Monster“ oder „Bear“ genannt.

Wir verabschiedeten uns von allen Menschen. Mark und Shannon brachten uns zum Flughafen. Da wir nur 40 Pfund pro Koffer mitnehmen durften, mussten wir 23 zusätzliche Pfunde im Handgepäck unterbringen, was bei der Security nochmal schön auseinandergerupft wurde. Der Abschied war traurig, aber wir haben uns versprochen, dass wir uns bald wieder sehen. Es war ein „see ya“ und kein „good-bye“.

Zurzeit sitzen wir gerade im Flugzeug auf dem Weg nach Las Vegas, Nevada. Während ich schreibe, esse ich die ein oder andere teure, vorzügliche Praline, die uns Suz geschenkt hat. Die beiden Damen neben mir haben es darauf abgesehen. Es sind deren „favorites“. Da ich ein lieber Junge bin, teile ich natürlich. Wie wichtig Teilen ist, habe ich selbst während meines Austauschjahres und während der letzten Woche wieder mitbekommen. Unsere Gastfamilien würden uns alles geben, auch wenn sie nichts hätten. Das ist eine sehr wertvolle Charaktereigenschaft, die wir uns zum Vorbild nehmen wollen.

Den nächsten Eintrag gibt es morgen aus Las Vegas. Bis dahin.

Über uns

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Ein junges Ehepaar, das Reisen liebt! Als Erinnerung für uns und als Update für unsere lieben Familien und Freunde schreiben wir gerne Blogeinträge über unsere Reisen. Wir freuen uns, wenn euch die Blogs gefallen!