Sonntag, 12. Oktober 2014

Bitte voll viel Pizza in mein Bauch


Hallo Ninja-Turtles Fans,

Nachdem wir die letzten beiden Wochenenden unterwegs waren, verbrachten wir dieses zu Hause. Das heißt, dass wir uns auch mal etwas entspannen konnten. Unsere 4,5-köpfigen Mitbewohner besuchten dieses Wochenende Oma und Opa und deshalb waren wir frei vom Sturm. Da wir Studenten sind, mussten wir diese Situation natürlich nutzen.

F.: Habt ihr also eine typisch Amerikanische Party geschmissen, bei der alle aus so roten Plastikbechern trinken, nachts in den Pool springen, Bekanntschaften entstehen und vor dem Schlafzimmer Schlange stehen und am Ende die Polizei alles beendet und alle wegrennen?

A.: Nicht ganz.

Da Montag Thanksgiving ist und an diesem Tag kein Unterricht stattfindet, sind viele Kanadier nach Hause gefahren. Außerdem sind viele MIB Studenten zusammen nach Montreal gefahren. Es blieben also nur noch ein paar Leute aus unserem Programm hier in Kingston. Wir hatten Mitleid mit diesen einsamen, süßen Put-puts. Da kam der cleveren Person von uns die ausgefuchste Idee, die restlichen Personen einfach zu uns einzuladen. Samstag Abend waren wir also Gastgeber einer ganz besonders originellen Party: Pizza fressen und Cola saufen like a boss! Wenn wir beiden eins können, dann ist es die Pflege einer ungesunden Ernährung. Außerdem hatten wir erst einen Tag vorher das letzte Mal Tiefkühlpizza mit Cola verspeist. Aus mehr oder weniger egoistischer Motivation forderten wir also alle auf, viel Pizza, Cola und sonstige ungesunde, leckere Fressereien mitzubringen (jegliche separaten Früchte, Gemüse und sonstiges grünes Zeug wurde verboten). Wir erstellten lediglich einen Tag vorher eine Veranstaltung auf Facebook und dem Fest stand nichts im Wege.


Hier ein kleiner Ausschnitt des Events:


Die Repräsentanten folgender Nationen waren vertreten: Kanada, Deutschland, China, Italien, Indien, Madagaskar, Russland, Siebenbürgen.



Endlich konnten wir uns mal mit den anwesenden Leuten länger unterhalten, als nur ein flüchtiges, obligatorisches „Hey how are you?“ „Good and you?“ „Good“ im MIB-Korridor der Uni auszutauschen. Besonders das berüchtigte italienische Trio (aka Michelangelo, Raphael, Donatello; aka the Italians) sind pfiffige, quietschfidele Frechdachse. Als ich sie fragte, ob es stimme, dass Italiener Ananas auf einer Pizza für eine schwachsinnige Idee, ja fast sogar eine Beleidigung, hielten, bestätigten ca. 67% von ihnen diese Aussage. Passenderweise kam genau zu dem Zeitpunkt ein weiterer Gast mit einer Hawaii Pizza an. Ich zwang mehr oder weniger beide Italiener einen jungfräulichen Biss von einer Pizza belegt mit einer Frucht zu nehmen. Es wird wohl das letzte Mal für die beiden gewesen sein.


Apropos, dieses Haus, geprägt von einem gesunden, zucker-, gluten-, ect.-freien Haushalt war noch nie in folgendem Zustand:


Eure Feinschmecker,
S + M

Freitag, 10. Oktober 2014

Hochzeitsbilder von Ilja und Bastian

Hallo ihr Lieben,

Dies sind wahrscheinlich die letzten Hochzeitsnews, die ihr von uns erhalten werdet. 


Wir haben die Fotos bekommen, die die unglaublich talentierten Ilja Mazar und Christian Becker vom Fotostudio Schloen von uns gemacht haben. 

F: Häh? Ihr hattet doch schon so einen tollen Hochzeitsfotografen!?

A: Jaaa, richtig. Ihr erinnert euch an Benni Janzen, der die glücklichen, farbenfrohen Bilder an unserem Hochzeitstag gemacht hat. Allerdings hatten wir das Glück, vom Fotostudio Schloen noch ein kostenloses Shooting zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Wie ist das passiert? Hihi, wir hatten wieder mal ziemlich Glück. Diesen Sommer, als wir durch den wunderschönen Yellowstone Nationalpark reisen durften, leitete mir meine süße Schwester Pia einen Facebook Aufruf von Melanie Müller, einer alten Schulkameradin, weiter. Sie macht gerade Praktikum im Fotostudio und war auf der Suche nach einem Hochzeitspaar, welches sich für die Homepage des Studios gerne fotografieren lassen wollte. Gespannt versuchten Michael und ich unser Glück, sendeten ihr eine Nachricht und wurden doch tatsächlich zum Fototermin eingeladen.

Der Termin war ca. zwei Wochen vor der Hochzeit, weshalb ich Michael leider schon vor dem großen Tag mein Kleid präsentieren musste. Aber egal, für die Ergebnisse hat sich dieser kleine Verstoß gegen die Tradition auf jeden Fall gelohnt. An einem Freitagnachmittag fuhren wir nach Köln und wurden im Studio bereits fröhlich erwartet. Das Shooting inkludierte ein professionelles Makeup und Hairstyling von der wunderbaren Seher Eyisarac, weshalb ich erstmal die nächsten eineinhalb Stunden in der Maske verschwunden war. Der Chef des Fotostudios kaufte mir noch schnell einen Brautstrauß und auf ging die Fahrt im luftigen Audi A3 Cabriolet. 

Den Rest des Tages sind wir mehrere Locations in Köln angefahren und haben bestimmt sieben Stunden fotografiert. Die Stimmung war von Anfang an super, da Ilja und Chris die ganze Zeit locker drauf waren und dafür gesorgt haben, dass wir uns entspannen konnten. Wie ihr später sehen könnt (ratet mal, bei welchen Bildern), wurden auch unsere Ideen begeistert umgesetzt. Der Tag war super lustig, besonders weil uns alle Leute, die uns begegnet sind, dauernd gratuliert haben, obwohl wir da ja noch gar nicht (kirchlich) geheiratet hatten. Man wird echt ganz anders behandelt, wenn man ein Brautkleid an hat. Am Containerhafen wurden wir zum Beispiel von einem Aufseher weggeschickt. Die Fotografen meinten, man hätte uns locker eine hohe Strafe für Falschparken und Eindringen auf deren Grundstück geben können, aber zu Brautpaaren seien alle Leute freundlich und geben nur Verwarnungen.

Ok, der Tag war gut. Fotografen lustig drauf, Spaß gehabt, neue Erfahrungen gesammelt. Mehr wollten wir allerdings nicht erwarten, schließlich war das Shooting für uns umsonst. Umso überraschter waren wir, als wir die Ergebnisse gesehen haben. In den Fotos steckt nicht nur ein gutes Auge und vorteilhafte Bearbeitung, sondern richtige Liebe zum Detail. Was die beiden an Nachbearbeitung in die Bilder gesteckt haben, hat uns sehr gerührt und gefreut. 

Wenn ihr bemerkt, dass die Fotos komisch beschnitten sind, dann ist das meine Schuld. Manchmal hab ich einen Teil abgeschnitten, damit man unsere Gesichter auch mal von Nahem sieht. Ich hoffe euch gefallen die Ergebnisse und wenn ihr mal Fotos machen lassen wollt, meldet euch bei Ilja, Chris, Melanie oder direkt beim Fotostudio Schloen. Für Makeup, besonders in der Umgebung Köln, kontaktiert Seher, die auch zu euch nach Hause kommen kann. Für uns bleibt nur DANKE zu sagen und schnell ein Fotobuch zu gestalten. Juhu <3















































Schööön, oder? Richtig herrlich, mit typischen Köln-Orten :)

Falls ihr noch mal in Erinnerungen schwelgen wollt (wie wir es häufig tun), sind hier einige Blogeinträge, die was mit der Hochzeit zu tun haben:





Viele Grüße,

Euer verliebtes Ehepaar ∞

Outtakes:





Über uns

Mein Bild
Ein junges Ehepaar, das Reisen liebt! Als Erinnerung für uns und als Update für unsere lieben Familien und Freunde schreiben wir gerne Blogeinträge über unsere Reisen. Wir freuen uns, wenn euch die Blogs gefallen!